{"id":759,"date":"2017-07-10T17:20:05","date_gmt":"2017-07-10T15:20:05","guid":{"rendered":"https:\/\/lingscape.uni.lu\/?p=759"},"modified":"2023-07-02T14:10:02","modified_gmt":"2023-07-02T13:10:02","slug":"erfahrungen-im-umgang-mit-lingscape-und-studierenden-eine-lingscape-exkursion-an-der-universitat-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lingscape.app\/de\/erfahrungen-im-umgang-mit-lingscape-und-studierenden-eine-lingscape-exkursion-an-der-universitat-wien\/","title":{"rendered":"Erfahrungen im Umgang mit Lingscape und Studierenden \u2013 eine Lingscape-Exkursion an der Universit\u00e4t Wien"},"content":{"rendered":"<p><em>Was passiert, wenn man eine Truppe Studierende der Wiener Germanistik durch die Stadt auf Lingscape-Exkursion schickt?<\/em> So viel sei bereits zu Beginn verraten: Es nimmt Ausma\u00dfe an, die nicht zu erwarten waren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-795\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8142_\u00d6sterreich_Wien-900x192.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"192\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8142_\u00d6sterreich_Wien-900x192.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8142_\u00d6sterreich_Wien-768x164.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8142_\u00d6sterreich_Wien-300x64.jpg 300w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8142_\u00d6sterreich_Wien-1080x230.jpg 1080w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8142_\u00d6sterreich_Wien.jpg 1146w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Starten wir aber von vorne. Es geht um eine Exkursion des Proseminars \u201eDigital Na(t)ives: Digital Humanities und Sprachwissenschaft\u201c an der Germanistik der Universit\u00e4t Wien. Mit wie \u00fcblich zu wenig Zeit bereiteten Ludwig Maximilian Breuer und Melanie Seltmann einen Exkursionsleitfaden zusammen unter dem Titel \u201eVienna Vastata\u201c vor und betteten die Exkursion in ein postapokalyptisches Szenario ein, in welchem die Studierenden in zwei Gruppen auf Expedition zur Exploration des nach der Katastrophe \u00fcbrig gebliebenen Wiens geschickt wurden.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\">Eines der wenigen Dinge, die w\u00e4hrend der Katastrophe verloren gegangen sind, sind die Bibliotheken des Landes. Nat\u00fcrlich hat man jede Menge B\u00fccher gefunden, aber es gibt gro\u00dfe Wissensl\u00fccken \u2013 insbesondere Forschung, die diese Digital Humanities Leute nur noch online ver\u00f6ffentlicht hatten, ist verschwunden. [\u2026] Jedenfalls gibt es nun wieder einiges neu zu entdecken. 200 Jahre Geschichte haben sich auch in der Sprache bemerkbar gemacht; unkontrollierter Sprachwandel, neue Dialekte haben sich in den verschiedenen Gruppen \u00dcberlebender gebildet. [\u2026] Wie dem auch sei, es gilt in Wien vieles zu erforschen. \u00dcberreste der alten Kultur, der alten Sprache, der alten Sprachen, die in Wien gesprochen worden sind. Das CPU-Forschungsteam rund um Christoph Purschke hat zum Zweck der Dokumentation schriftlicher Zeugnisse der Sprachen vor der Katastrophe ein Programm entwickelt: Lingscape. Und Sie sind Teil einer Forschungsgruppe, die versucht, die Sprachlandschaft Wiens zu kartieren und dabei m\u00f6glichst viele Besonderheiten zu entdecken.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">&nbsp;(Breuer\/Seltmann 2017: Lingscape-Tour: Vienna Vastata)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-765 aligncenter\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8147_Austria_Wien-618x1080.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"400\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8147_Austria_Wien-618x1080.jpg 618w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8147_Austria_Wien-900x1574.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8147_Austria_Wien-768x1343.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8147_Austria_Wien-1280x2238.jpg 1280w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8147_Austria_Wien-86x150.jpg 86w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8147_Austria_Wien.jpg 1420w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\n<p>Die Gruppen wurden nach Matzleinsdorf und Ottakring geschickt, da diese Umgebung bisher noch kaum Uploads in Lingscape zu verzeichnen hatten. Neben der Sammlung linguistischer Fundst\u00fccke in der Linguistic Landscape Wiens sollten sie auch einen Erfahrungsbericht schreiben, der in beiden F\u00e4llen unterschiedlich, aber h\u00f6chst kreativ ausgefallen ist. Im Feld kam es darauf an, in der Gruppe m\u00f6glichst viele Uploads zu sammeln, m\u00f6glichst viele verschiedene Sprachen zu finden, viele F\u00e4lle von deutschsprachigen Nichtstandardvariet\u00e4ten zu sammeln und Uploads m\u00f6glichst weit von der Universit\u00e4t Wien entfernt hochzuladen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-766\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8182_Austria_Wien-900x248.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"900\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8182_Austria_Wien-900x248.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8182_Austria_Wien-768x212.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8182_Austria_Wien-1280x353.jpg 1280w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8182_Austria_Wien-300x83.jpg 300w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8182_Austria_Wien-1080x298.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<h2>Gruppe 1 Matzleinsdorf \u2013 FLOREK<\/h2>\n<p>Die Gruppe 1 verfasste ihren Erfahrungsbericht in Form eines zusammenh\u00e4ngenden Protokolls und ging dabei sehr explizit auch auf die Aufgabenstellung und Einleitung ein.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\">Am 22.Juni des Jahres 200 n.K. sollten wir im Rahmen der derzeitigen Erkundungsoffensive in den Randbezirken Wiens eine Sprachfossilien-Sammelmission durchf\u00fchren. Unser Kernteam wurde dabei in zwei Gruppen aufgeteilt, die den Bereich um je ein unterschiedliches Sprachartefakt mit dem Fundprotokollierungsprogramm LingScape kartieren sollten. Da letztens dieses Internet neu erfunden wurde, konnten die beiden Expeditionsgruppen den Fortschritt der jeweils anderen mitverfolgen, sowie in st\u00e4ndigem Kontakt bleiben. Dieses Protokoll widmet sich der Unternehmung der Projektgruppe A unter der Leitung von SFB-Expertin Seltmann, die sich dem bereits kartierten Sprachartefakt mit Kennzeichen #Florek annehmen sollte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Expeditionsprotokoll #Florek)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-770 aligncenter\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8342_Austria_Wien-e1499699650767-900x749.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"601\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8342_Austria_Wien-e1499699650767-900x749.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8342_Austria_Wien-e1499699650767-768x639.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8342_Austria_Wien-e1499699650767-1280x1066.jpg 1280w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8342_Austria_Wien-e1499699650767-180x150.jpg 180w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8342_Austria_Wien-e1499699650767-1080x899.jpg 1080w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8342_Austria_Wien-e1499699650767.jpg 1296w\" sizes=\"auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px\" \/><\/p>\n<p>Auch spickte der Protokollant seine Ausf\u00fchrungen mit passenden Verweisen (aus erdachter relevanter Literatur):<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\">Denn auch wenn die Rekolonialisierung in weiten Teilen Wiens reibungslos abl\u00e4uft, h\u00e4uften sich in letzter Zeit Meldungen aus den s\u00fcdlichen und westlichen Gebieten, Zombies seien gesichtet worden, die ahnungslose Linguistenhirne fr\u00e4\u00dfen. Selbst wenn Parker und Stone mit ihren waghalsigen Erkundungen nahelegten, dass unsere Geschichtsschreibung auf einem gro\u00dfen Irrtum basiert<sup>1<\/sup>, so ist in unseren Vorstellungen die Zombieapokalypse noch sehr pr\u00e4sent. F\u00fcr Zombiekontakt waren die Expeditionsteilnehmer zwar definitiv nicht gen\u00fcgend vorbereitet worden, dennoch f\u00fchlten sich alle der Aufgabe gewachsen und begannen ihre Arbeit.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Expeditionsprotokoll #Florek)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><sup>1<\/sup>Ausgiebig und spannend geschildert in ihrem begleitenden Reisetagebuch \u201eUnd sie gibt es doch nicht: Neues \u00fcber Echsenmenschen, Zombies und Wookies\u201c von 179 n.K.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Und schlie\u00dflich nahm der Protokollant auch auf die gestellten Aufgaben und den erzeugten Wettbewerb Bezug:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\">Die Gruppe rund um Expeditionsleiter Breuer wird vielleicht behaupten, sie h\u00e4tte einen bedeutenderen Beitrag geleistet. Es muss festgehalten werden: das stimmt nicht. Denn erstens herrschte im Team Florek leider ein Mangel an Einsatzger\u00e4ten, zweitens kam Gruppe B zu sp\u00e4t und drittens wirken drei Argumente viel \u00fcberzeugender als zwei.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Expeditionsprotokoll #Florek)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auffallend ist, dass wenig zu den Funden oder der Route an sich geschrieben wurde, sondern eher das Setting an sich dokumentiert wurde.<\/p>\n<h2>Gruppe 2 Ottakring \u2013 ABOLISH THE STATE<\/h2>\n<p>Die zweite Gruppe, die auf Spuren der Gruppe A in Ottakring unterwegs war, gestaltete ihren Bericht als ein Logbuch. Sie sparten sich die Ausf\u00fchrungen zur Aufgabe und Hinfahrt und begannen die Aufzeichnungen beim \u201erichtigen\u201c Start ihrer Erkundungen:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\"><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\">#1 (10.30.00) Gruppe vollz\u00e4hlig, Akkumulatoren aufgeladen, Lingscape aktiviert. Wir beginnen mit der Suche nach Zeugnissen der widerst\u00e4ndischen Gruppe A und starten in einem Gebiet, das vor 200 Jahren gemeinhin als 16. Wiener Gemeindebezirk bekannt war.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Logbuch FLAM)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-771 aligncenter\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_arbeitsfoto-900x900.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"600\" height=\"590\"><br \/>\nImmer wieder wurde auf das Setting aus der Exkursionsbeschreibung zur\u00fcck verwiesen und die Aufgaben mit einbezogen:<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\">#8 (11.13.00) F hat mich auf einen Sticker mit dem Schriftzug ANDAS hingewiesen. ANDAS stammt mutma\u00dflich vom standardsprachlichen Wort \u201canders\u201d \u2013 scheinbar eine regionale Variet\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Logbuch FLAM)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-767\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8185_Austria_Wien-900x380.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"900\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8185_Austria_Wien-900x380.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8185_Austria_Wien-768x324.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8185_Austria_Wien-1280x540.jpg 1280w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8185_Austria_Wien-300x127.jpg 300w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8185_Austria_Wien-1080x456.jpg 1080w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8185_Austria_Wien.jpg 1587w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<p>Im Gegensatz zur ersten Gruppe brachte die zweite Gruppe viele Funde und Orte mit ein in die Dokumentation und blieb etwas konsistenter in ihrem Bericht.<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: terminal, monaco, monospace;\">#15 (12.40.00) An der ehemaligen M\u00f6lker Bastei begegnen wir einem weiteren R\u00e4tsel. DIAF steht da geschrieben. M\u00f6glicherweise haben wir hier eine regionale Variante des Adjektivs \u201ctief\u201d entdeckt.<br \/>\nWeiters: FORB. Darauf kann sich nicht einmal L einen Reim machen. Was hat das alles zu bedeuten? Wir beschlie\u00dfen, in den \u00dcberlieferungen nachzuschlagen und unsere gefundenen Zeugnisse den \u00c4ltesten vorzulegen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(Logbuch FLAM)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-769\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8324_Austria_Wien-900x253.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"900\" height=\"253\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8324_Austria_Wien-900x253.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8324_Austria_Wien-768x216.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8324_Austria_Wien-1280x359.jpg 1280w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8324_Austria_Wien-300x84.jpg 300w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8324_Austria_Wien-1080x303.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n<h2>Res\u00fcmee der Exkursion<\/h2>\n<p>Zieht man ein Res\u00fcmee \u00fcber die Exkursion, lassen sich verschiedene Punkte festhalten. Zuerst einmal waren alle Teilnehmenden sehr teilnahmefreudig, wenn auch unterschiedlich motiviert m\u00f6glichst viele Fotos hochzuladen. Man merkte jedoch, dass nach etwa zwei Stunden (vermutlich auch wegen der enormen Hitze) die Luft raus war und eigentlich kaum noch Fotos geschossen worden. Nichtsdestoweniger wurden 249 Fotos hochgeladen, was f\u00fcr 2 Stunden inklusive der zur\u00fcckgelegten Strecken eine durchaus beachtliche Anzahl ist. Das vorgegebene Setting inspirierte sicherlich zu einem gewissen Fokus bei den Uploads (viele Graffitis, alles was mit Zombies zu tun hat etc.), sollte nat\u00fcrlich die Motivation durch einen Gamification-Aspekt, der immer auch den tats\u00e4chlichen Prozess beeinflusst.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-772 aligncenter\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto-900x900.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"600\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto-900x900.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto-120x120.jpg 120w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto-768x768.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto-150x150.jpg 150w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto-1080x1080.jpg 1080w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto-50x50.jpg 50w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/lingscapetour_gruppenfoto.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><br \/>\nMan kann sicherlich gut wieder eine \u00e4hnliche Exkursion durchf\u00fchren, Gedanken machen sollte man sich jedoch, wie sehr man als Lehrperson mit als \u201eTeilnehmer\u201c dabei sein m\u00f6chte oder sich eher zur\u00fcckzieht und die Gruppen alleine losziehen l\u00e4sst. Das h\u00e4ngt sicherlich auch etwas vom Verst\u00e4ndnis und der Motivation der Teilnehmenden ab.<br \/>\nSehr positiv \u00fcberrascht sind wir jedoch von den Berichten der Studierenden, die sehr kreativ geworden sind. Die Berichte geben einem zumindest das Gef\u00fchl, dass sich die Studierenden gut in das Setting einf\u00fcgen konnten und Spa\u00df an der Exkursion hatten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-768 aligncenter\" src=\"https:\/\/lingscape.uni.lu\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8206_Austria_Wien-900x510.jpg\" alt=\"Lingscape Foto in Wien\" width=\"900\" height=\"510\" srcset=\"https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8206_Austria_Wien-900x510.jpg 900w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8206_Austria_Wien-768x435.jpg 768w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8206_Austria_Wien-1280x726.jpg 1280w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8206_Austria_Wien-265x150.jpg 265w, https:\/\/lingscape.app\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/PSDN_Z_ID8206_Austria_Wien-1080x612.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was passiert, wenn man eine Truppe Studierende der Wiener Germanistik durch die Stadt auf Lingscape-Exkursion schickt? 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